Implikationen ökonomischer Daten

EMR April 2021

Unsere Konjunkturprognose ist ein Versuch, das wirtschaftliche Umfeld bestmöglich zu umschreiben. Jeder Analyst verwendet hierzu eine Kombination aus wichtigen und viel beachteten Indikatoren. In diesem EMR legen wir den Fokus auf das reale BIP und auf seine wichtigsten Komponenten und nutzen sie als Leitfaden, um herauszufinden, was die vielversprechendste Anlagestrategie sein könnte!

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Der Schwerpunkt dieses EMR liegt auf der historischen Entwicklung des Schweizer, und des US-BIP und seiner Komponenten sowie auf deterministischen Variablen: wie Währungen, Inflation und Zinssätze. In unserer Analyse weisen wir auf mögliche Diskrepanzen zwischen verbreiteten Erwartungen und den Fakten hin. Aufgrund der langjährigen Unterschiede in der Entwicklung von Exporten und Importen von Waren und Dienstleistungen lassen sich faktisch differenzierte Ausblicke für Wirtschaftswachstum, Inflation und Zinsen ableiten. Nimmt man die Ströme der Importe und Exporte von Waren und Dienstleistungen als primären deterministischen Faktor, kommen wir zu einem weniger pessimistischen Ausblick.

Freundlicher Gruss,

Adriano G.E. Zanoni, Ph.D.
Chairman

BIP-Vergleich

Anstatt die BIP-Daten in Landeswährung zu vergleichen, betrachten wir die Unterschiede in jedem Land anhand der jeweiligen Prozentsätze in der jeweiligen Landeswährung, und zwar unabhängig von allen möglichen Umständen. Kohärenter­weise setzen wird dann die Anfangszahl der prozentualen Änderungen des BIPs und der jeweiligen Komponenten = 1.

Es wird immer wieder behauptet, dass verschiedene Länder auf Veränderungen und Reaktionen eines „Führungslandes“, meistens die USA, reagieren. Wir beschränken uns hier auf die Beziehungen zwischen der Schweiz und den USA. In den zwei folgenden Graphiken benutzen wir die gleiche Skala, um die Vergleichbarkeit zu erleichtern.

Ein erster Hinweis ist, dass sich die Wachstumsraten der Schweiz deutlich von jenen der USA unterscheiden. Fraglich ist ob die USA als Wachstumsmotor der schweizerischen Wirtschaftsaktivität gewesen werden darf. Gemäss verfügbaren Daten für das BIP-Wachstum – seit dem 1. T 1980 – hat sich die schweizerische Wachstumsrate um das 3.735-fache, jedoch nur um das 2.747-fache für die US-Rate vervielfacht. Die Schweizer Outperformance beläuft folglich sich auf 0,998.

Ein weiteres Indiz sind die unterschiedlichen Wachstumsraten des US-Außenhandels im Vergleich zu seinem Schweizer Pendant. Im Falle der USA haben die Nettoexporte einen signifikant negativen Einfluss auf das US-Wachstum, während sie für die Schweiz einen positiven Einfluss haben. Die Schweizer Nettoexporte trugen zum Schweizer Wirtschaftswachstum bei, während die US-Nettoexporte die US-Konjunktur deutlich bremsten (und dies auch weiterhin tun). Im angeführten Zeitraum haben, statistisch gesehen, die USA ein Nettoexportdefizit von 77´300,1 Mrd. verketteter (2012) saisonbereinigte USD eingefahren!

Einflussfaktoren

Zweifellos ist die USD-Abwertung nicht in erster Linie auf politische Manipulationen zurückzuführen, sondern vielmehr als Reaktion auf ökonomische Gegebenheiten, seien sie steuerlich oder währungspolitisch, oder auch seitens der Unternehmerschaft begründet. Das Handelsbilanzdefizit der USA kann und darf nicht mehr allzu lange weiter ansteigen. Warum, mag man sich fragen? Die harte Realität besagt, dass die Importe von Waren und Dienstleistungen seit Jahren im Vergleich zu den US-Exporten höher sind und wachsend. Diese Entwicklungen sind deterministisch für eine tendenzielle USD-Abwertung. Wenn der Dollar weiter fällt, wie von lautstarken Analysten vorhergesagt wird, dann müssen wir uns die einfache Frage stellen: wer wird der „Kreditgeber der letzten Instanz“ sein? Wir bezweifeln, dass es eine internationale Organisation sein sollte, insbesondere wenn diese im offenen Gegensatz zum System der „freien Marktwirtschaft“ steht?

Eine zusätzliche Determinante des Wirtschaftswachstumes, die derzeit nicht die gebührende Beachtung findet, ist, dass ein deutlicher, weiterer Rückgang der USD-Preise von Waren und Dienstleistungen, die aus den und in die USA exportiert und importiert werden, eine unverhältnismässige Veränderung des wirtschaftlichen Umfeldes beinhalten würden. Zweifellos ist vielmehr als Reaktion auf ökonomische Gegebenheiten, seien sie steuerlicher oder währungspolitischer Natur oder auch seitens der Unternehmerschaft begründet. Die Antwort muss aus unser Sicht quantifizieren, wie schnell und in welchem Umfang Produktion und Beschäftigung in die USA zurückgeführt werden können.

Kaum Beachtung findet ein zusätzlicher, aktueller Bestimmungsfaktor des Wirtschaftswachstums, nämlich eine deutliche Preissenkung im US-Außenhandel. Eine solche Entwicklung würde eine prägende Veränderung des wirtschaftlichen Umfeldes bedeuten. Wer würde in einer solche Situation dann als Gewinner dastehen? Die Meinungen hierzu gehen weit auseinander, was meist an politischen Gesichtspunkten und nicht auf die wirtschaftliche Realität rückführbar ist. Es handelst sich darum, wie schnell und in welchem Umfang Produktion und Beschäftigung in die USA verändert werden können.

Ein weiterer deutlicher Rückgang des USD, wie er von einer lautstarken Gruppe von Prognostikern angenommen wird, würde die Exportpreise nach USA erhöhen, was der amerikanischen Industrie bei der Rückführung ihrer Produktion Auftrieb geben würde. Falls die Preise der US-Importe steigen würden, müsste mit einem Rückgang der Importe von Waren und Dienstleistungen gerechnet werden. Ein signifikanter Rückgang der Importe wird, ceteris paribus, das US-Wirtschaftswachstum stützen, während z.B. China, Europa und andere Länder als Verlierer dastünden. Gewinner wären also die US-Exporteure und die US-Wirtschaft.

Angenommen, dass die Exporteure (in die USA) die Preise für Waren und Dienstleistungen senken würden, spräche eher für eine deflationäre Tendenz in deren Ländern; eine Entwicklung, die klar den landläufigen Inflationserwartung widerspricht. Uns ist nicht bekannt, dass prägende Prognostiker sich für einen „positiveren“ Inflationsausblick geäußert haben. Falls sich unser Szenario bewahrheiten sollte, wäre kaum mit einer signifikanten Zinserhöhung zu rechnen. Ein Thema, das trotz der jüngsten leichten Zinserhöhung (obwohl noch kein Ausbruch aus dem langfristigen Abwärtstrend sichtbar ist) würde implizieren, dass der „Re-Vitalisierung-Prozess“ der Biden-Administration (1´900 Mrd. USD) begünstigen würde und somit weniger Notwendigkeit besteht, die US-Preise und auch die Zinsen nach oben zu drücken.

Davon ausgehend, dass kurzfristig der politische Fokus auf der Lösung der durch Covid-19 verursachten Pandemie liegt, fällt es schwer, einen dramatischen Zinsanstieg vorauszusagen. Die nachfolgende zwei Graphiken bleiben schwer interpretierbar, nicht wahr?

Unsere Einschätzung wird in erster Linie von der Machbarkeit einer schnellen und nachhaltigen Wiederbelebung, durch die „Wiedereröffnung“ der meisten lebenswichtigen Wirtschaftssektoren, nicht nur in den USA, bestimmt. Tatsache ist, dass die negativen ökonomischen Folgen von Covid-19 unverhältnismäßig schwerwiegend waren und seltsamerweise auch noch für einige Zeit bleiben werden. Die entsprechenden quantitativen Interaktionen sind absehbar und zwar nicht nur für Arbeitnehmer im Niedriglohnsegment. Das Zusammenspiel dieser, eher widersprüchlichen Gesichtspunkte, sollte keineswegs unterschätzt werden. Kohärent gehen wir von einer Periode anhaltender Unsicherheit und Volatilität aus.

Vermögensallokation

Vor allem die nun anstehende Einführung von Impfstoffen verspricht, zusammen mit dem riesigen US-Konjunkturpaket, eine baldige Rückkehr zum Wirtschaftswachstum. Selbst wenn wir von einem kurzfristigen Zinsanstieg ausgehen, sind wir zuversichtlich, dass es „weiterhin keine Alternative zu Aktien gibt“.

Eine Tatsache, die wir nicht speziell berücksichtigt haben, sind die ideellen Entscheide der grünen Revolution auf Inflation und Währungen. Die Preise für fossile Brennstoffe dürften ein hervor­ragender Indikator für kurzfristige Inflationserwartungen und daraus resultierende Aktionen/Reaktio­nen der Zentralbanken sein.

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Statischer Zustand?

EMR März 2021

Derzeit wird die wirtschaftliche Entwicklung mit dem Schlagwort „statischer Zustand“ umschrieben. Es geht um ein langsames Wachstum und langsamen Rückgang. In diesem speziellen Kontext möchten wir darauf hinweisen, dass sich die Geschichte in gewissen Abständen wiederholt, und zwar in Abhängigkeit mit politischen, wirtschaftlichen und sozialen Gegebenheiten.

Die schwierige Frage, die wir möglichst realistisch beantworten möchten, betrifft die Abwägung des Zusammenspiels zwischen Staatsausgaben und hohen und wachsenden internationalen Handelsungleichgewichte. Hierzu stellt sich die Frage, ob diese Konstellation die rezessiven Tendenzen verhindern, oder zu mehr Wachstum führen wird.

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser

In diesem EMR gehen wir der Frage nach, in wieweit es möglich und signifikant die entgegengesetzten Entwicklungen der staatlichen Ausgabenpolitik und den jeweiligen Handelsungleichgewichten zu quantifizieren. Bekanntlich liegt der primäre Fokus der Ausgabenpakete auf die Ankurbelung der privaten Konsumausgaben jedoch ohne genügende Berücksichtigung der gegenläufigen Auswirkungen des internationalen Handels. Die Geldpolitik scheint sich nicht sonderlich, um die Möglichkeit einer signifikanten Zunahme der Inflation zu kümmern. Darüber hinaus sind die Behörden weiterhin mit den negativen Wachstumsauswirkungen der verschiedenen Arten von temporären Lockdowns konfrontiert. Dies sind wichtige Bestimmungsfaktoren für die kurz-, mittel- und langfristige Wirtschaftsaktivität, Entscheidend, wenn auch sehr schwer quantifizierbar sind die Auswirkungen der Fiskalpakete auf Investitionen in Infrastrukturprojekte. Hierüber wird wenig geschrieben, obwohl es um den Fiskalmultiplikator geht, der für eine starke Stimulierung der Wirtschaft über "1" liegen müsste. Anzunehmen ist, dass der Multiplikator deutlich größer wäre, wenn die Staatsausgaben auf die Förderung von Investitionen in die Infrastruktur ausgerichtet wären anstatt auf Konsumausgaben.  In diesem EMR liegt der Fokus auf der USA und der Schweiz.

Freundliche Grüsse,
Adriano G.E. Zanoni, Ph.D. Chairman

Politische Lage

Kurzfristig wird der Fokus der Politik weiterhin auf der Lösung der durch Covid-19 verursachten Pandemie liegen. Die täglich verfügbaren Daten über die Wechselkurseinflüsse auf die Wirtschaft sind nach wie vor schwer zu beziffern, was eine seriöse Konjunkturprognose und zum Teil widersprüchlich macht. Unsere Einschätzung wird vor allem von der Möglichkeit einer schnellen und nachhaltigen Erholung der wirtschaftlichen Aktivität durch die „Wiedereröffnung“ der meisten wichtigen Wirtschaftssektoren geprägt werden. Es besteht kein Zweifel, dass die negativen wirtschaftlichen Folgen von Covid-19 bisher unverhältnismäßig wichtig gewesen sind und sie uns noch einige Zeit begleiten werden. Die quantitativen Wechselwirkungen sind vorhersehbar, und zwar nicht nur für Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich. Das Zusammenspiel dieser eher widersprüchlichen Aspekte sollte keinesfalls unterschätzt werden. Folgerichtig gehen wir von einer Periode anhaltender Unsicherheit und Volatilität aus.

Ungleichgewichte

Die Graphiken der entsprechenden Komponenten des realen BIP für die USA und die Schweiz sind sehr aufschlussreich. Dies nicht nur in Bezug auf die unterschiedlichen Perioden der jeweiligen Konjunkturzyklen.

Ein wesentlicher Unterschied betrifft den Außenhandel. Das Verhältnis der Exporte zu den Importen ist für die USA im Vergleich zur Schweiz nicht nur negativ, es ist auch eine der wichtigsten Determinanten für die Gesamtwachstumsrate. Im diesem Zusammenhang spüren wir ein zunehmendes Unbehagen bei politischen Entscheidungsträgern sowie in der Öffentlichkeit. Dies aufgrund der Tatsache, dass Handelsdefizite unerwünscht sind, da sie die inländische Produktion verdrängen und sicherlich auch nachteilig für Arbeitsplätze und Arbeitnehmer sind. Eine der deterministischsten Auswirkungen von Handelsungleichgewichten ist ihre Wechselwirkung auf die produktiven Wirtschaftssektoren. Es ist bekannt, dass die Gütermärkte konkurrenzfähig sind, während der Aussenhandel Kosten verursacht und somit einen heiklen Entscheidungsfaktor für den künftigen Wirtschafts- und Beschäftigungswachstum darstellt. Ein weiterer entscheidender Unterschied stellt die Schwäche des inländischen Wachstumsbeitrags von Konsumausgaben, Anlageinvestitionen und Staatsausgaben dar, im Vergleich zu den Verlusten durch Handelsungleichgewichte.

in: 2021 GDP indexed

Die beiden oben gezeigten Grafiken sprechen von dramatischen Umweltveränderungen in den letzten 20-30 Jahren, je nach Komponente. Sie implizieren die erheblichen kontraproduktiven Entwicklungen der Handelsungleichgewichte.

Mögliche Anpassugen

Nun wissen wir, dass die amerikanischen Wähler die Politik der vorherigen Regierung, welche sich dafür einsetzte die Beschäftigung zu erhöhen indem sie

das Wachstum der Importe eindämmte und gleichzeitig die heimische Produktion ankurbelte, nicht zu schätzen wussten. Tatsache ist, dass das Verhältnis der US-Konsumausgaben zum BIP seit 1947 relativ stabil gewesen ist. Es schwankte zwischen 0,927 (im 1. Quartal 1952) und 1,108 (im 3. Quartal 2019), d.h. um eine Zunahme von nur 19%! Die Importe hingegen stiegen von 0.908 (in Q3 1947) auf 6.247 (in Q4, 2018), d.h. um 588%! Zweifellos besagen diese Zahlen, dass die Fokussierung der Biden-Administration auf die Belebung der Konsumausgaben weder eine schnelle noch nachhaltige Korrektur des Ungleichgewichtes verspricht. Zu befürchten ist, dass das „Helikoptergeld“ die Importe aus Niedrigkostenländern wie China und Co. ankurbeln wird. Somit wird das Ungleichgewicht noch grösser ausfallen. Wie wird die jetzige US-Regierung reagieren? Gute Frage nicht wahr? Im Falle der Schweiz kann man davon ausgehen, dass sich die erhoffte Zunahme des Export-Wachstums weiter erhöht. Ein solches Szenario spricht für eine Verbesserung der Beschäftigung bei gleichzeitiger Senkung der Arbeitslosenquote in der Schweiz.

Sollte das hier erwartete Szenario eintreten, würde es zweifellos ein aktives Währungsmanagement erfordern. Die unterschiedlichen wirtschaftlichen Wachstumsraten zusammen mit der enormen Menge an „Helikoptergeld“ implizieren erhebliche Zinsanpassungen. Dieses Szenario bleibt ein bestimmender Faktor einer erfolgversprechenden Vermögensallokation. Mit welchen Auswirkungen auf die Währungen ist zu rechnen? Die nachfolgende Graphik legt nahe, dass man beginnen sollte, über eine mögliche Trendwende bei den Währungen nachzudenken. In unserer Gesamtbeurteilung gehen wir davon aus, dass die Endogenisierung der Handelsungleichgewichte bestimmend für den Arbeitsmarkt sein wird.

Wirksam ist auch die Annahme von Verschiebungen zwischen den Sektoren: ein wichtiger Faktor zur Festlegung der erwarteten diskontierten Gewinne. Nicht zu unterschätzen ist, dass die Gütermärkte perfekt wettbewerbsfähig sind, während der internationale Handel mit spezifischen Handelskosten (Zölle, Tarife) verbunden ist. Einschlägiger Indikator hierzu wird eine mögliche Verlagerung von Arbeitsplätzen im verarbeitenden Gewerbe geben. Obwohl das Umfeld, dank der lockeren Notenbankpolitik und des starken fiskalischen Stimulus positiv bleibt, wird erwartet, dass Vermögenswerte von der wirtschaftlichen Beschleunigung und der höheren (?) Inflation profitieren sollten. Andererseits, gehen Marktteilnehmer von einer bevorstehenden Aktienkurskorrektur aus.

Vermögensallokation

Während der Fokus der Finanzinvestoren auf „Reflation“ liegt, bleiben wir aufgrund der widersprüchlichen Auswirkungen der lockeren Fiskal- und Geldpolitik vs. der Auswirkungen der erhöhten Importe etwas weniger optimistisch. Wir nehmen an, dass sowohl Verbraucher als auch Unternehmer den Billig-Importen von Gütern und Diensten den Vorzug geben werden. Zu erwarten ist, dass der Außenhandel den erhofften Effekt des Biden-Ausgabenplans deutlich mindern wird. Es ist auch zu erwarten, dass die Kosten der Arbeitslosigkeit eine erhebliche Marktvolatilität verursachen werden.

Makroökonomische Verschiebung im zwischenstaatlichen Handel und Entwicklungen bei den Impfstoffen sowie der jüngste historische Anstieg der Aktienkurse werfen die Frage auf, was als nächstes kommen mag. Nun, kurzfristiges aktives Management und erhöhte Aufmerksamkeit für Währungsschwankungen scheinen vielversprechend zu sein. Zinssätze und Währungsanpassungen sind der Dreh- und Angelpunkt einer rentablen Anlagestrategie. Da die Zinssätze in den nächsten 6-12 Monaten voraussichtlich deutlich steigen werden, bleibt die Attraktivität von Festverzinslichen beschränkt. Unser regionaler Fokus bleibt lokal verzerrt, da der CHF gegenüber USD, EUR, GBP und JPY an Stärke gewinnen dürfte. Gold wird bis zu einem gewissen Grad als potenzielles Absicherungsvehikel angesehen, zumindest bis klar wird, welche Politik die Biden-Administration tatsächlich verfolgen wird.


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